Bildung und Sprache







Wir nehmen am Projekt »Bildungsförderung« der Stadt Stuttgart teil. Die Fortbildungsreihe zur Implementierung des Orientierungsplans wurde 2008 erfolgreich beendet. Bis Ende 2009 begleitet uns eine externe Supervisorin in der Abschlussphase.

Zentrale Bedeutung messen wir dem spielerischen Umgang mit Sprache bei. Neben der musikalischen Früherziehung, Französisch und den Theaterprojekten findet Sprache im Gruppenalltag statt. Es wird gesungen, begleitet von Akkordeon, Gitarre und anderen Musikinstrumenten. Das Buch als Medium findet in unserer täglichen Praxis große Beachtung. Ehrenamtliche Vorlesepatinnen bereichern unsere KiTa, zudem besuchen die Kinder regelmäßig die Stadtteilbücherei.

In verschiedenen Kommunikationssituationen – etwa beim Theaterspielen und Musizieren – ermöglichen wir den Kindern einen spielerischen und kreativen Umgang mit Sprache. Gewissermaßen »nebenbei« üben sie hier die Stimm- und Lautbildung und das Rhythmusgefühl. Aber auch bei anderen Aktivitäten wie beim Kochen, Backen, Flöten oder beim Werken werden Kommunikationssituationen geschaffen und Erfahrungen gemacht, die berichtet werden wollen. Der intergenerative Austausch ermöglicht auf der Beziehungsebene eine neue Art des Gebens und Nehmens. Neben Förderungen beim Spracherwerb bieten wir den Kindern die Möglichkeit, frühzeitig und spielerisch eine Fremdsprache – Französisch – zu erlernen. Viele unserer Kinder ab drei Jahre nutzen dieses Angebot und sind mit viel Freude dabei. Anderssprachliche Einflüsse der Kinder werden wahrgenommen und im Alltag aufgegriffen. So singen wir u.a. französische oder englische Lieder. Bei Auffälligkeiten in der kindlichen Sprachentwicklung beziehen wir die Helene-Fernau-Horn-Schule ein, eine Sprachheilschule, die Eltern berät und bei Bedarf weitere Tests durchführen kann.

Spätestens kurz vor Schuleintritt wird für viele Eltern das Schlagwort »Lernmotivation« aktuell. Jedoch ist diese Motivation mit der kindlichen Neugierde eng verknüpft. Beide Prozesse bilden ab der Geburt die Grundvoraussetzung für das Lernen und Sichentwickeln. Uns ist es wichtig, die kindliche Neugierde ständig herauszufordern und somit die Lernmotivation und den Wissensdurst jedes Kindes zu fördern bzw. zu erhalten.

Damit gegen Ende der KiTa-Zeit die Einschulung gut verläuft, stehen die Erzieher/innen im engen Kontakt mit den Kooperationslehrer/innen der Grundschulen. Jedes Jahr findet zum Thema Schule ein Elternabend statt, um den Eltern eine umfassende Information zu ermöglichen.

 Ansprechpartnerin:
 Katrin Geus, Bereichsleitung Kindertagesstätte
 Telefon 0711/952 55-24, k.geus[at]annahaaghaus.de

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