Spendenprojekte: Wofür Sie Spenden können

Hier stellen wir Ihnen einige unserer aktuellen Spendenprojekte vor. Sie möchten eines der Projekte unterstützen? Dann freuen wir uns auf Ihre Spende! Wenn Sie dazu das entsprechende Stichwort ( »MIGRA«, »Corona«, »Generationen«, »Nachbarschaftstreff«, »Hand in Hand«, »Junges Wohnen« usw.) nennen, verwenden wir die Spende für das ausgewählte Projekt.

MIGRA Phase II – Weiterentwicklung des erfolgreichen Bildungsprojekts für Jugendliche mit Migrationshintergrund

Seit drei Jahren setzt die Bildungsstätte des Anna-Haag-Hauses mit großem Erfolg das Projekt MIGRA um. Zielgruppe dieses Förderprojekts sind Jugendliche mit Migrationshintergrund und ohne Hauptschulabschluss, die im Anna-Haag-Haus eine Berufsvorbereitung oder Ausbildung absolvieren. Diese Jugendlichen bringen häufig migrationsbedingte Hemmnisse mit, die einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss und einem Übergang in den Arbeitsmarkt im Wege stehen. Sie können dadurch berufliche Wünsche und Ziele nicht erreichen oder verwirklichen.

Hier setzt MIGRA an und fördert diese jungen Migrant/innen individuell: Je nach Bedarf erhalten die Jugendlichen Sprachförderung, Deutschunterricht und zusätzliche Lernangebote, beispielsweise in Mathematik. Hinzu treten Beratung und Unterstützung zu Weiterbildungsmöglichkeiten, zu kulturspezifischen Fragestellungen sowie eine zielgerichtete Gewinnung von Arbeitgebern und Kooperationsbetrieben. Ein wichtiger Baustein des Projekts besteht darin, die interkulturellen Kompetenzen der jungen Migrant/innen weiter auszubauen – mit dem Ziel, die migrationsbedingte Benachteiligung auszugleichen und »Migration« zum Vorteil zu wenden. Denn Mehrsprachigkeit und ein selbstverständlicher Umgang mit unterschiedlichen Kulturen sind wertvolle Potenziale, die berufliche Perspektiven eröffnen.

Die Corona-Pandemie bewirkte im dritten Jahr dieses wichtigen Förderprojekts eine Zäsur: Mit dem Shutdown im Frühjahr konnten Projektmodule nicht fortgesetzt und Praktika, die in verschiedenen Betrieben für die Jugendlichen vereinbart waren, nicht umgesetzt werden. Das Projektteam hat viel Kreativität bewiesen und die Jugendlichen dennoch weiter gefördert. Doch dabei wurde deutlich: MIGRA muss weiterentwickelt werden, damit es weiterhin erfolgreich sein kann: Projektmodule müssen digitalisiert werden, den Jugendlichen müssen neue Wege zu Praktika und Jobs geebnet werden.

Wir haben dafür das MIGRA-Konzept weitergedacht und nach Förderpartnern gesucht. Erfreulicherweise haben für »MIGRA Phase II« bereits drei Stuttgarter Stiftungen (Vector-Stiftung, Louis Leitz Stiftung, LBBW-Stiftung) ihre finanzielle Unterstützung zugesagt, mit einer weiteren sind wir im Gespräch. Es sieht gut aus, ein wichtiger Teil der Projektfinanzierung für die Jahre 2021 und 2022 ist gesichert. Doch leider bleibt ein – für uns zu großer – Fehlbetrag von mehr als 10.000 Euro pro Jahr offen. Und hier möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten:

Bitte spenden Sie, damit wir das erfolgreiche Projekt MIGRA fortsetzen und weiterentwickeln können. Helfen Sie mit, die Berufschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu verbessern!

 

Hilfe in der Corona-Zeit

Wir benötigen dringend Spenden für Spielgeräte für Kinder sowie für Notebooks und Tablets als Leihgeräte für benachteiligte Jugendliche!

Kinder brauchen andere Kinder – und deshalb sind wir froh, dass die Zwangspause, die unsere beiden Kindertagesstätten durch die Corona-Pandemie einlegen mussten, inzwischen vorüber ist. Seit Ende Juni dürfen alle Kinder wieder in ihre Kita. Und doch muss manches anders laufen, um das Infektionsrisiko weiterhin gering zu halten: Die Kitagruppen bleiben strikt getrennt und werden von gleichbleibenden Fachkräften betreut, es gibt keinerlei Kontakte oder Austausch zwischen den Gruppen.

Auch in anderen Bereichen unseres Mehrgenerationenhauses hat sich vieles verändert: Wir mussten rasch auf »Corona« reagieren und Lösungen finden, die einerseits Schutz bieten, andererseits aber ein wenig Normalität ermöglichen. Auch wenn es uns mit Blick auf unser Mehrgenerationenkonzept sehr schmerzt, musste das Haus in vier Teile getrennt werden: Seniorenzentrum, Bildungsstätte, Kindertagesstätte und Verwaltung sind nun getrennte Einheiten, die Verbindungswege zwischen den Bereichen gesperrt.

Eine große Herausforderung war und ist die Corona-Zeit in punkto Finanzen: Die Kosten für Schutzmasken und -kleidung, aber auch für Desinfektionsmittel sind immens. Investieren mussten wir auch in die technische Ausstattung: Drucker, Kopierer und andere Geräte wurden vor »Corona« im Mehrgenerationenhaus gemeinschaftlich genutzt, nun wird alles vier Mal – getrennt für jeden Bereich – benötigt. Und wir werden weiter investieren müssen, so zum Beispiel in unserer Bildungsstätte mit ihren Ange­boten der beruflichen Bildung. Dort werden für die Jugendlichen, die teils aus schwierigen sozialen oder familiären Verhältnissen kommen, dringend Notebooks, Tablets und andere Endgeräte zum Ausleihen benötigt, damit neben dem Präsenzunterricht auch digitale Lerneinheiten für zuhause möglich sind.

Und in unseren beiden Kindertagesstätten – der Kita Anna Haag und der Kindervilla Anna Haag – kommen enorme Mehrkosten auf uns zu: Um die oben erwähnte Gruppentrennung beibehalten zu können, müssen wir Spielbereiche aufteilen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Der Spielgarten der Kita Anna Haag muss beispielsweise so abgeteilt werden, dass alle Kinder im Freien sein dürfen, ohne dass Begegnungen zwischen den Gruppen stattfinden.

Auch hier bedeutet dies: Aus eins mach vier oder fünf: Denn für jedes getrennte Spielareal wird Sonnenschutz benötigt, müssen Spielgeräte und Spielsachen angeschafft werden, die nicht mehr gemeinschaftlich genutzt werden. Ideen, wie für alle Kinder dennoch spannende Spielareale entstehen könnten, gibt es genug – unter anderem mehr Möglichkeiten für die Kinder, im Sommer mit Wasser zu spielen. Doch wir benötigen Geld, um dies für die Kleinen attraktiv zu gestalten.

Deshalb möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten: Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Spende in der Corona-Zeit! Sie helfen uns dadurch, unsere Kitas und die Bildungsstätte besser für die »Pandemie-Bedingungen« auszustatten.

Gemeinschaft der Generationen

Kinder, Jugendliche und Senioren bilden im Anna Haag Mehrgenerationenhaus eine lebendige Gemeinschaft. Dieses Miteinander der Generationen macht den besonderen Charme unseres Hauses aus. Und bei den großen und kleinen Menschen, die unsere generationenverbin­denden Angebote und Aktivitäten erleben und gestalten, bewirken diese Begegnungen viel Posi­tives: Lebensqualität, soziales Lernen, ein Entdecken neuer Sichtweisen und Lebenswelten – oder auch einfach nur Abwechslung, Spaß und Freude an Austausch und Gemeinsamkeit.

Doch selbst »kleine« Angebote – wie das intergenerative Frühstück am Donnerstag, das gemeinsame Gärtnern oder Backen, ein Ausflug mit Jung und Alt – benötigen einiges an Vorbereitung, Organisation und Unterstützung in der Durchführung. Und sie kosten immer auch Geld, denn es fallen Sach- und Personalkosten an. Zur Finanzierung dieser generationenverbindenden Angebote sind wir auf Spenden und Fördermittel angewiesen. Wir möchten Sie um Ihre Unterstützung bitten: Bitte spenden Sie für das Miteinander der Generationen im Anna-Haag-Haus. Ihre Spende ermöglicht einen intergenerativen Alltag mit vielen gemeinsamen Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Senioren!

Nachbarschaftstreff Winterhalde

Mit zunehmendem Alter gewinnen Angebote »vor der eigenen Haustüre« an Bedeutung, ganz besonders für ältere Menschen, die alleine leben. Ein gut funktionierendes Nachbarschaftsnetz kann hier wertvolle Hilfe leisten – und zudem für Abwechslung und Sozialkontakte sorgen. Die »Nachbarschaftstreffs«, die das Anna Haag Mehrgenerationenhaus gemeinsam mit Kooperationspartnern aufgebaut hat, greifen diesen Gedanken auf und schaffen nachbarschaftliche Orte der Begegnung für Jung und Alt mitten im Quartier.

Ganz aktuell ist unser neuer »Nachbarschaftstreff Winterhalde« entstanden. Möglich wurde er durch die Kooperation mit der Baugenossenschaft Bad Cannstatt, die dafür Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Anna Haag Mobil, die gemeinnützige Tochter des Anna Haag Mehrgenerationenhauses, koordiniert die Angebote im Nachbarschaftstreff, betreibt das Café, knüpft und vernetzt nachbarschaftliche Bande im Quartier – und möchte so nach und nach einen Ort der Begegnung für alle Generationen im Bad Cannstatter Stadtteil Winterhalde etablieren.

Doch dazu benötigen wir Ihre Unterstützung: Bitte spenden Sie für den neuen »Nachbarschaftstreff Winterhalde«! Ihre Spende hilft uns dabei, eine »Quartiersmanagerin« zu finanzieren, die sich um den Aufbau einer nachbarschaftlichen Gemeinschaft kümmert. Zudem möchten wir gerne eine Spielecke für Kinder einrichten und es fehlt noch eine Grundausstattung für Veranstaltungen. Wir hoffen auf Ihre Spende!

»Hand in Hand« – ein Inklusionsprojekt unseres
Integrationsunternehmens TANDiEM

Für junge Menschen mit einer Behinderung stellt unser Integrationsunternehmen TANDiEM ein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt dar. Hier arbeiten Beschäftigte mit und ohne Behinderung gemeinsam in »Tandem-Teams«. Die Menschen mit einer Behinderung werden gefördert, können sich weiterentwickeln und erhalten die Chance – und Unterstützung – zum Übergang in den ersten Arbeitsmarkt.

Doch es gibt auch junge Menschen mit einem Handicap, für die dieser Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ein zu großer Sprung wäre. Für sie hat TANDiEM mit dem Projekt »Hand in Hand« ein Modell entwickelt, das jungen Menschen mit geistiger Behinderung eine berufliche Perspektive eröffnet. Bei »Hand in Hand« werden bis zu fünf Teilnehmer/innen engmaschig betreut, eine Inklusionskraft steht ihnen bei allen Arbeitsschritten zur Seite. Individuell zugeschnittene Qualifizierungsbausteine und ein Schulungsprogramm zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit aller TANDiEM-Mitarbeiter mit Behinderung runden das Programm ab. Dieses Modell konnte dank einer dreijährigen Förderung durch Stiftungspartner erprobt und etabliert werden. In diesem Jahr enden die Fördergelder, doch wir möchten das erfolgreiche Programm gerne fortsetzen und weitere Teilnehmer aufnehmen. Dafür bitten wir Sie um Unterstützung: Bitte spenden Sie für »Hand in Hand« – Sie geben damit jungen Menschen mit Behinderung die Chance auf einen Arbeitsplatz!

Junges Wohnen mit pädagogischer Betreuung

Die Bildungsstätte des Anna Haag Mehrgenerationenhauses ist darauf spezialisiert, junge Menschen mit einer Lernschwäche oder einer Behinderung zu qualifizieren und auszubilden. In verschiedenen Maßnahmen werden die Jugendlichen auf einen Einstieg ins Berufsleben vorbereitet.

Einige dieser jungen Menschen im Alter von 16 und 25 Jahren werden über die berufliche Förderung hinaus in Wohnangeboten der Bildungsstätte betreut. Sozialpädagoginnen begleiten die Jugendlichen auf ihrem Weg in eine selbstständigere Lebensführung.

Für diese Wohn- und Betreuungsangebote möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten: Bitte spenden Sie für unser »Junges Wohnen mit pädagogischer Betreuung«. Sie geben den Jugendlichen damit die Chance, ihr Leben zu meistern!

 

Hier war nicht das Richtige dabei? Dann sprechen Sie uns bitte an, es gibt auch viele andere Möglichkeiten, unser Haus zu unterstützen!


Ihre Ansprechpartnerin:
Britta Kurz
Geschäftsführerin Anna Haag Stiftung
Telefon 0711/952 55-22
b.kurz[at]anna-haag-stiftung.de

Spendenkonto:

Anna Haag Stiftung,
BW Bank, BIC SOLADEST600,
IBAN DE23 6005 0101 0002 2377 23

Wir freuen uns auch über Online-Spenden via PayPal:




Projekt MIGRA

Die Anna-Haag-Haus-Zeitung hat
MIGRA ausführlicher vorgestellt

Spendenprojekte wie »Hand in Hand« benötigen weitere Förderer.