Spendenprojekte: Wofür Sie Spenden können

Hier stellen wir Ihnen einige unserer aktuellen Spendenprojekte vor. Sie möchten eines der Projekte unterstützen? Dann freuen wir uns auf Ihre Spende! Wenn Sie dazu das entsprechende Stichwort (»Generationen«, »MIGRA«, »Corona«, »Nachbarschaftstreffs«, »Hand in Hand«, »Junges Wohnen« usw.) nennen, verwenden wir die Spende für das ausgewählte Projekt.

Gemeinschaft der Generationen

Vor Corona bildeten Kinder, Jugendliche und Senioren im Anna Haag Mehrgenerationenhaus eine große Gemeinschaft. Dieses Miteinander der Generationen hat unserem Haus seine besondere Atmosphäre verliehen. Für Menschen aller Altersstufen bedeutet es Lebensqualität durch Spaß und Freude an Austausch und Gemeinsamkeit, aber auch soziales Lernen, das gegenseitiges Verständnis bewirkt.

Seit Beginn der Pandemie konnte vieles nicht wie zuvor umgesetzt werden. Etliche Kinder, Jugendliche und Senior/innen erinnern sich kaum noch daran, wie das Leben mit den Generationen im »Anna« war, andere kamen erst während der Corona-Zeit dazu. Doch wer sich an die lebendige Gemeinschaft der Generationen erinnert, weiß, was wir vermissen: Die Vielzahl alltäglicher Begegnungen in Haus und Garten, die gemeinsamen Aktivitäten wie Backen, Singen, Gärtnern und Feste feiern. Aber auch unsere Projekte mit Theater, Musik und sehr viel Nähe, gemeinsame Ausflüge mit Kindern, Jugend­lichen und Senioren und, und, und …

Für uns steht fest: Wir holen uns die Lebendigkeit und Lebensfreude, die unser Mehrgenerationenhaus geprägt haben, zurück! Dazu möchten wir die Gemeinschaft der Generationen wiederbeleben – auch wenn wir zunächst nur vorsichtige Schritte unternehmen können.

Doch der Aufwand dafür ist deutlich höher als vor der Pandemie. Senior/innen, Jugendliche und Kinder, die an einem Angebot wie dem »Intergenerativen Frühstück« oder der »Märchenwoche« teilnehmen, werden jeweils tagesaktuell getestet, ganz unabhängig vom Impfstatus. Zwar helfen die Kita-Eltern beim Test ihrer Kinder mit, doch insgesamt benötigen wir für alle Aktivitäten deutlich mehr Ressourcen.

Von je her sind wir zur Finanzierung unserer generationenverbindenden Angebote auf Spenden und Fördermittel angewiesen. Nun erhöht sich der Bedarf an Finanzmitteln – durch einen höheren Aufwand in Vorbereitung, Organisation und Durchführung kleiner Veranstaltungen, aber auch dadurch, dass es viele neue Impulse braucht, damit Senior/innen, Jugendliche und Kinder, die vor Corona im Anna-Haag-Haus eine gewachsene Gemeinschaft der Generationen waren, zueinanderfinden und sich kennenlernen können.

Dafür bitten wir Sie um Ihre Unterstützung:
Bitte spenden Sie für die Gemeinschaft der Generationen im Anna-Haag-Haus. Helfen Sie uns dabei, Lebendigkeit und Lebensfreude, die das Miteinander der Generationen vor Corona prägten, zurückzuholen!

MIGRA Phase II – Weiterentwicklung des erfolgreichen Bildungsprojekts für Jugendliche mit Migrationshintergrund

Seit drei Jahren setzt die Bildungsstätte des Anna-Haag-Hauses mit großem Erfolg das Projekt MIGRA um. Zielgruppe dieses Förderprojekts sind Jugendliche mit Migrationshintergrund und ohne Hauptschulabschluss, die im Anna-Haag-Haus eine Berufsvorbereitung oder Ausbildung absolvieren. Diese Jugendlichen bringen häufig migrationsbedingte Hemmnisse mit, die einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss und einem Übergang in den Arbeitsmarkt im Wege stehen. Sie können dadurch berufliche Wünsche und Ziele nicht erreichen oder verwirklichen.

Hier setzt MIGRA an und fördert diese jungen Migrant/innen individuell: Je nach Bedarf erhalten die Jugendlichen Sprachförderung, Deutschunterricht und zusätzliche Lernangebote, beispielsweise in Mathematik. Hinzu treten Beratung und Unterstützung zu Weiterbildungsmöglichkeiten, zu kulturspezifischen Fragestellungen sowie eine zielgerichtete Gewinnung von Arbeitgebern und Kooperationsbetrieben. Ein wichtiger Baustein des Projekts besteht darin, die interkulturellen Kompetenzen der jungen Migrant/innen weiter auszubauen – mit dem Ziel, die migrationsbedingte Benachteiligung auszugleichen und »Migration« zum Vorteil zu wenden. Denn Mehrsprachigkeit und ein selbstverständlicher Umgang mit unterschiedlichen Kulturen sind wertvolle Potenziale, die berufliche Perspektiven eröffnen.

Die Corona-Pandemie bewirkte im dritten Jahr dieses wichtigen Förderprojekts eine Zäsur: Mit dem Shutdown im Frühjahr konnten Projektmodule nicht fortgesetzt und Praktika, die in verschiedenen Betrieben für die Jugendlichen vereinbart waren, nicht umgesetzt werden. Das Projektteam hat viel Kreativität bewiesen und die Jugendlichen dennoch weiter gefördert. Doch dabei wurde deutlich: MIGRA muss weiterentwickelt werden, damit es weiterhin erfolgreich sein kann: Projektmodule müssen digitalisiert werden, den Jugendlichen müssen neue Wege zu Praktika und Jobs geebnet werden.

Wir haben dafür das MIGRA-Konzept weitergedacht und nach Förderpartnern gesucht. Erfreulicherweise haben für »MIGRA Phase II« bereits drei Stuttgarter Stiftungen (Vector-Stiftung, Louis Leitz Stiftung, LBBW-Stiftung) ihre finanzielle Unterstützung zugesagt, mit einer weiteren sind wir im Gespräch. Es sieht gut aus, ein wichtiger Teil der Projektfinanzierung für die Jahre 2021 und 2022 ist gesichert. Doch leider bleibt ein – für uns zu großer – Fehlbetrag von mehr als 10.000 Euro pro Jahr offen. Und hier möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten:

Bitte spenden Sie, damit wir das erfolgreiche Projekt MIGRA fortsetzen und weiterentwickeln können. Helfen Sie mit, die Berufschancen für Jugendliche mit Migrationshintergrund zu verbessern!

 

Hilfe in der Corona-Zeit

Wir benötigen dringend Spenden für Spielgeräte für Kinder sowie für Notebooks und Tablets als Leihgeräte für benachteiligte Jugendliche!

Kinder brauchen andere Kinder – und deshalb sind wir froh, dass die Zwangspause, die unsere beiden Kindertagesstätten durch die Corona-Pandemie einlegen mussten, inzwischen vorüber ist. Seit Ende Juni dürfen alle Kinder wieder in ihre Kita. Und doch muss manches anders laufen, um das Infektionsrisiko weiterhin gering zu halten: Die Kitagruppen bleiben strikt getrennt und werden von gleichbleibenden Fachkräften betreut, es gibt keinerlei Kontakte oder Austausch zwischen den Gruppen.

Auch in anderen Bereichen unseres Mehrgenerationenhauses hat sich vieles verändert: Wir mussten rasch auf »Corona« reagieren und Lösungen finden, die einerseits Schutz bieten, andererseits aber ein wenig Normalität ermöglichen. Auch wenn es uns mit Blick auf unser Mehrgenerationenkonzept sehr schmerzt, musste das Haus in vier Teile getrennt werden: Seniorenzentrum, Bildungsstätte, Kindertagesstätte und Verwaltung sind nun getrennte Einheiten, die Verbindungswege zwischen den Bereichen gesperrt.

Eine große Herausforderung war und ist die Corona-Zeit in punkto Finanzen: Die Kosten für Schutzmasken und -kleidung, aber auch für Desinfektionsmittel sind immens. Investieren mussten wir auch in die technische Ausstattung: Drucker, Kopierer und andere Geräte wurden vor »Corona« im Mehrgenerationenhaus gemeinschaftlich genutzt, nun wird alles vier Mal – getrennt für jeden Bereich – benötigt. Und wir werden weiter investieren müssen, so zum Beispiel in unserer Bildungsstätte mit ihren Ange­boten der beruflichen Bildung. Dort werden für die Jugendlichen, die teils aus schwierigen sozialen oder familiären Verhältnissen kommen, dringend Notebooks, Tablets und andere Endgeräte zum Ausleihen benötigt, damit neben dem Präsenzunterricht auch digitale Lerneinheiten für zuhause möglich sind.

Und in unseren beiden Kindertagesstätten – der Kita Anna Haag und der Kindervilla Anna Haag – kommen enorme Mehrkosten auf uns zu: Um die oben erwähnte Gruppentrennung beibehalten zu können, müssen wir Spielbereiche aufteilen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Der Spielgarten der Kita Anna Haag muss beispielsweise so abgeteilt werden, dass alle Kinder im Freien sein dürfen, ohne dass Begegnungen zwischen den Gruppen stattfinden.

Auch hier bedeutet dies: Aus eins mach vier oder fünf: Denn für jedes getrennte Spielareal wird Sonnenschutz benötigt, müssen Spielgeräte und Spielsachen angeschafft werden, die nicht mehr gemeinschaftlich genutzt werden. Ideen, wie für alle Kinder dennoch spannende Spielareale entstehen könnten, gibt es genug – unter anderem mehr Möglichkeiten für die Kinder, im Sommer mit Wasser zu spielen. Doch wir benötigen Geld, um dies für die Kleinen attraktiv zu gestalten.

Deshalb möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten: Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Spende in der Corona-Zeit! Sie helfen uns dadurch, unsere Kitas und die Bildungsstätte besser für die »Pandemie-Bedingungen« auszustatten.

Nachbarschaftstreffs in Bad Cannstatt, Wohncafé in Stuttgart-Ost

Mit zunehmendem Alter gewinnen Angebote »vor der eigenen Haustüre« an Bedeutung, ganz besonders für ältere Menschen, die alleine leben. Ein gut funktionierendes Nachbarschaftsnetz kann hier wertvolle Hilfe leisten – und zudem für Abwechslung und Sozialkontakte sorgen. Die »Nachbarschaftstreffs«, die das Anna Haag Mehrgenerationenhaus gemeinsam mit Kooperationspartnern aufgebaut hat, greifen diesen Gedanken auf und schaffen nachbarschaftliche Orte der Begegnung für Jung und Alt mitten im Quartier. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit der Baugenossenschaft Bad Cannstatt eG sowie dem Bau- und Wohnungsverein Stuttgart mit Sitz in Stuttgart-Ost.

Unsere beiden Cannstatter Nachbarschaftstreffs – »Nachbarschaftstreff Winterhalde« und «Nachbarschaftstreff Badbrunnen« sowie unser »Wohncafé Ostheim« bringen Nachbarn zusammen. Sie sind barrierefreie Treffpunkte im Quartier, die zum Mittagessen oder zum Gymnastikangebot, zur ein oder anderen Veranstaltung, aber auch zwanglos zum Kaffee, Karten spielen, Plaudern oder schlicht der Kontakte wegen aufgesucht werden. Anna Haag Mobil, die gemeinnützige Tochter des Anna Haag Mehrgenerationenhauses, koordiniert die Angebote, betreibt das Café, knüpft und vernetzt nachbarschaftliche Bande im Quartier – und schafft so niederschwellige Orte der Begegnung für alle Generationen.

Doch dazu benötigen wir Ihre Unterstützung: Bitte spenden Sie für die Quartiersangebote in unseren Nachbarschaftstreffs! Ihre Spende hilft uns dabei, eine »Quartiersmanagerin« zu finanzieren, die sich um den Aufbau der nachbarschaftlichen Gemeinschaft kümmert. Zudem ermöglichen Sie durch Ihre Spende vielfältige Veranstaltungsformate für Jung und Alt.

»Hand in Hand« – ein Inklusionsprojekt unseres
Integrationsunternehmens TANDiEM

Für junge Menschen mit einer Behinderung stellt unser Integrationsunternehmen TANDiEM ein Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt dar. Hier arbeiten Beschäftigte mit und ohne Behinderung gemeinsam in »Tandem-Teams«. Die Menschen mit einer Behinderung werden gefördert, können sich weiterentwickeln und erhalten die Chance – und Unterstützung – zum Übergang in den ersten Arbeitsmarkt.

Doch es gibt auch junge Menschen mit einem Handicap, für die dieser Übergang in den ersten Arbeitsmarkt ein zu großer Sprung wäre. Für sie hat TANDiEM mit dem Projekt »Hand in Hand« ein Modell entwickelt, das jungen Menschen mit geistiger Behinderung eine berufliche Perspektive eröffnet. Bei »Hand in Hand« werden bis zu fünf Teilnehmer/innen engmaschig betreut, eine Inklusionskraft steht ihnen bei allen Arbeitsschritten zur Seite. Individuell zugeschnittene Qualifizierungsbausteine und ein Schulungsprogramm zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit aller TANDiEM-Mitarbeiter mit Behinderung runden das Programm ab. Dieses Modell konnte dank einer dreijährigen Förderung durch Stiftungspartner erprobt und etabliert werden. In diesem Jahr enden die Fördergelder, doch wir möchten das erfolgreiche Programm gerne fortsetzen und weitere Teilnehmer aufnehmen. Dafür bitten wir Sie um Unterstützung: Bitte spenden Sie für »Hand in Hand« – Sie geben damit jungen Menschen mit Behinderung die Chance auf einen Arbeitsplatz!

Junges Wohnen mit pädagogischer Betreuung

Die Bildungsstätte des Anna Haag Mehrgenerationenhauses ist darauf spezialisiert, junge Menschen mit einer Lernschwäche oder einer Behinderung zu qualifizieren und auszubilden. In verschiedenen Maßnahmen werden die Jugendlichen auf einen Einstieg ins Berufsleben vorbereitet.

Einige dieser jungen Menschen im Alter von 16 und 25 Jahren werden über die berufliche Förderung hinaus in Wohnangeboten der Bildungsstätte betreut. Sozialpädagoginnen begleiten die Jugendlichen auf ihrem Weg in eine selbstständigere Lebensführung.

Für diese Wohn- und Betreuungsangebote möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten: Bitte spenden Sie für unser »Junges Wohnen mit pädagogischer Betreuung«. Sie geben den Jugendlichen damit die Chance, ihr Leben zu meistern!

 

Hier war nicht das Richtige dabei? Dann sprechen Sie uns bitte an, es gibt auch viele andere Möglichkeiten, unser Haus zu unterstützen!


Ihre Ansprechpartnerin:
Britta Kurz
Geschäftsführerin Anna Haag Stiftung
Telefon 0711/952 55-22
b.kurz[at]anna-haag-stiftung.de

Spendenkonto:

Anna Haag Stiftung,
BW Bank, BIC SOLADEST600,
IBAN DE23 6005 0101 0002 2377 23

Wir freuen uns auch über Online-Spenden via PayPal:




Projekt MIGRA

Die Anna-Haag-Haus-Zeitung hat
MIGRA ausführlicher vorgestellt

Spendenprojekte wie »Hand in Hand« benötigen weitere Förderer.